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Postquadrat Mannheim
 
Auftraggeber: Ostermayer Wohnbau GmbH
Team: Carsten Gerhards Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Alexander Reichel Architekten
 

Städtebauliches und gestalterisches Leitbild für das Postquadrat in Mannheim ist die "Fabrik". Das Gebiet des Postquadrats war bis in die Nachkriegszeit durch den Maßstab industrieller Produktionsanlagen geprägt. Daraus leitet sich auch unser Vorschlag für die Bebauung ab. Er soll eine Reminiszenz an die ehemalige Bebauung sein und mit einem einheitlichen Konstruktionsraster flexibel auf unterschiedliche Nutzungen reagieren können. 

Bei der Analyse vieler Mannheimer Fassaden, den Besonderen wie den Alltäglichen, unmittelbar in der Nachbarschaft oder auch weiter entfernt fallen die historischen roten Sandsteinfassaden, genauso wie transparente Betonskelettfassaden aus den 50er Jahren auf. 

Wir haben daher Fassaden entwickelt, die diese transformieren und in der Farbigkeit, Feinheit und Zeitlosigkeit analog zu den Vorhandenen sein sollen. Gleichzeitig erlauben sie in ihrer Universalität flexible Funktionen und Wünsche der zukünftigen Nutzer und können so auch vor dem Festlegen des eigentlichen Innenausbaus hergestellt werden.

Die Fassaden bestehen aus einer dreigliedrigen Ordnung: Sockel, Kolossalordnung und Dach, die wir aus dem klassizistischen Barock der Residenz aber auch aus den öffentlichen und privaten Bauten Mannheims der späten 50 er Jahre und frühen 60 er Jahre hergeleitet haben. 

Diese Dreigliedrigkeit überführen wir in ein „Regalsystem“, das mit Ausfachungen gefüllt wird, die die dahinter liegenden Funktionen wiederspiegeln. 

 

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